UZH

COMPASS

Jakob Siemerkus, Universität Zürich

COMPASS-Studie: Therapieumstellung bei Psychose

Studienteilnehmer gesucht: Informationen für Patienten

Obwohl es eine Reihe von wirksamen Medikamenten zur Behandlung der Psychose gibt, ist bislang nicht vorhersagbar, welcher Patient auf welches Medikament anspricht. Daher müssen bislang oft mehrere Medikamente ausprobiert werden, bis eine wirksame Behandlung gefunden wird. Dies kann lange dauern und bedeutet, dass das Leiden der Betroffenen und ihrer Familien verlängert und vertieft wird.

Wir möchten in dieser Grundlagen-Studie untersuchen, welche biochemischen, genetischen und neurophysiologischen Faktoren sich bei Patienten mit einer Psychose unterscheiden, die unterschiedlich gut auf eine klinisch notwendige Therapieanpassung (Medikations-Neubeginn, -Wechsel oder -Zusatz) ansprechen – von einer Behandlung ohne Olanzapin- oder Clozapin-Medikation zu einer Medikation mit Olanzapin oder Clozapin. Wir hoffen, damit den Einfluss biologischer Faktoren auf den Behandlungserfolg besser zu verstehen. Hervorzuheben ist, dass unsere Studie eine sogenannte Beobachtungsstudie ist und die klinische Behandlung – zum Beispiel die Entscheidung, welches Medikament genommen wird und ob eine Umstellung empfohlen wird – nicht beeinflusst.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Studienseite. Wenn Sie sich über die Abteilung Translational Neuromodeling Unit informieren möchten, finden Sie hier Informationen.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Ihr COMPASS-Studienteam