UNIBAS

Die Gesellschaft und das Gute. Vorlesungen Philosophie Maarten Hoenen

Andreas Ledl, Universität Basel

Das Wohlbefinden auf der Strasse, in der Tram oder im Park wie auch die Zuversicht, dass die Zukunft Gutes bringt, ist nicht etwas, das man allein in der Hand hat. Hier sind auch andere Menschen im Spiel. Dieses Zusammenleben regelt sich oft von selbst, etwa wenn man sich zu einem fröhlichen Abend trifft, es wird aber schwieriger, wenn es um eine grosse Menge, eine Stadt, eine Nation oder die globale Ordnung geht. Dann stehen verschiedene Interessen einander gegenüber und setzen den gesellschaftlichen Zusammenhalt unter Druck. Der Überblick fehlt, der Unmut wächst und der Egoismus wird zur Richtschnur. Diese Tendenz lässt sich heute vielfach beobachten. In der Vorlesung wird sie zum Anlass genommen, um die Frage nach dem Guten in der Gesellschaft zu stellen. Untersucht werden die Ideen zur menschlichen Gesellschaft, wie sie sich im Laufe der Zeit von Platon bis Karl Popper und Hannah Arendt entwickelt haben. Ausgangspunt ist die These, dass man aus der Geschichte lernen kann.