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Milos Lukic

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Guten Tag zusammen. Ich begrüsse euch zu meinem Thema Lernortkooperation.

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Für die Lernkooperation habe ich als relevanten Akteur Kenneth Huber ausgewählt.

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Er ist ein Jobcoach von der Firma Avantos, die Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen

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oder Herausforderungen bei der beruflichen Integration unterstützt.

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Kenneth Huber begleitet einen Lernenden, der bei mir die Ausbildung zum Produktionsmechaniker macht.

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Ich hatte bisher keine Erfahrungen mit einem Jobcoach und war anfangs gespannt,

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welche Aufgaben er hat und welche Bereiche sein Coaching umfasst.

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Außerdem möchte ich wissen, wie wir effektiv zusammenarbeiten könnten,

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um den Lernenden die bestmögliche Förderung zu bieten.

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Zu Anfang hatte ich keine Erfahrungen, was ein Jobcoach überhaupt macht

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oder dass der Lernende, den wir angestellt haben, überhaupt eine Unterstützung von der IV-Stelle bekommt

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oder bei der IV angemeldet ist. Erst nach der Anstellung bei Lehrbeginn

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hat sich mein Lernortkooperateur Kenneth Huber bei mir gemeldet

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und hat mir gesagt, dass er sein Jobcoach ist, dass der Lernende ihn als Begleitperson zugewiesen bekommen hat

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und er ihn in verschiedenen Bereichen unterstützen tut.

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Ich war wirklich überrascht, weil der Lernende ist ziemlich gut in die Lehre gestartet,

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hat wirklich gute Leistungen gebracht und war sogar auch beim praktischen Arbeiten

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während des UCAS im oberen Drittel oder sogar der Beste von den 10 Lernenden,

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die ich momentan betreue in diesem Jahr.

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Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass er irgendwelche Beeinträchtigungen hatte.

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In dem Gespräch haben wir festgestellt, dass der Lernende während der Schulzeit Schwierigkeiten hatte

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und schnell abgelenkt wurde, andere Lernende ablenkt.

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Er hatte eine Lernschwäche, schlechte Noten in der Schule, ist oft negativ aufgefallen

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und ist auch nicht mit der Lehrerin klargekommen, ist ab und zu nicht in die Schule gegangen.

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Ich hatte wirklich große Schwierigkeiten, um das nachvollziehen zu können,

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aber es könnte auch sein, dass er hier gestartet ist.

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In unserem Austausch habe ich herausgefunden, dass sich der Lernende wirklich extrem wohlfühlt

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und er fühlt sich wertgeschätzt.

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Er bekommt gutes Coaching bei uns.

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Es war uns wichtig, dass er auch das richtige Coaching bekommt.

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Für ihn relevant für diese guten Leistungen war auch, dass er eine gute Arbeitsatmosphäre

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bei uns gewährleistet bekommen hatte.

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Er hatte gute Rahmenbedingungen.

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Wir haben unsere Anforderungen.

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Wir sagen den Lernenden klar unsere Anforderungen.

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Wir haben Kommunikation auf Augenhöhe.

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Es ist wichtig, dass wir den Lernenden vertrauen können, auch die Lernenden uns vertrauen.

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Kalle, der Lernende, hat sich wirklich extrem wertgeschätzt.

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Er fühlt sich wohl, er hat Spass an die Arbeit zu kommen

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und er bringt wirklich super Leistungen.

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Der Lerncoach Kenneth Huber unterstützt ihn in verschiedenen Lernstrategien.

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Das habe ich aber in Lernnachweis B ausführlicher erwähnt.

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Das kann man dort anschauen.

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Er macht sich sehr gut, hat einen Nachteilsausgleich bekommen.

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Meiner Meinung nach bräuchte er diesen nicht, weil er sehr gut bei uns klarkommt.

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Er ist nachgewiesen, dass er gewisse Schwierigkeiten hat.

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Für mich als Lernzuwachs ist es auch wichtig,

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wenn man die richtigen Rahmenbedingungen jemandem anbietet,

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das richtige Coaching platziert und das richtig durchführt,

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dass diese Lernschwächen sehr gut ausgemärkt werden können.