UniLU

Tagung Lebensende: Regina Aebi-Müller; Die (privat-)rechtliche Perspektive

Öffentlichkeitsarbeit

In den Rechtswissenschaften ist in den vergangenen Jahrzehnten eine Entwicklung zu beobachten, die von einem fürsorglichen, zuweilen aber auch paternalistischen Selbstverständnis des Arztes («Doctor knows best») zunächst zum Erfordernis der Einwilligung des aufgeklärten Patienten («Informed consent») hin zu einer eigenverantwortlichen Rolle des Patienten («Patient knows best») geführt hat. Das freie Wahlrecht des Patienten (auch) mit Bezug auf Lebensendentscheidungen wirft allerdings Fragen auf, und zwar nicht nur mit Bezug auf die praktische Umsetzung im medizinischen Alltag, sondern auch solche dogmatischer und konzeptioneller Art. Mit diesen Fragen setzt sich das Referat auseinander.